7. Juni 2021

Politk um Halbeins: Inspirierende Gespräche in der Mittagspause, … anmelden und mitzoomen.

Wie verändert die Corona-Pandemie die politische Arbeit? Die Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens:

Auf die Bildungsarbeit, die Schulen, die Diskussion um den Präsenzunterricht. Die politischen Diskussionen werden aggressiver geführt. Persönliche Treffen im Ortsverein finden nicht mehr statt, dafür laufen die Diskussionen in den sozialen Medien heiß. Immer mehr Proteste finden statt. Menschen gehen auf die Straße. Manche Proteste werden von extremen politischen Gruppierungen „gekapert“. Verschwörungstheorien kommen auf. Auf der anderen Seite werden aber Experten und ihre Meinung immer wichtiger für Politiker, wenn sie Pandemieentscheidungen treffen müssen. Grundrechte werden eingeschränkt und wieder in Kraft gesetzt. Wir fragen uns in dieser Runde:

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf unsere politische Arbeit – im Verein, in unserer Stadt – in unserem Land?
Was können wir tun, um mit der politischen Arbeit „nach weiteren Lockerungen“ wieder gut starten zu können?
Zoomen Sie mit uns. Am Dienstag, 15.06.2021 von 12.30 Uhr – 13.15 Uhr. Wir wünschen uns wertvolle Gespräche und inspirierenden Austausch.

14. Mai 2021

Aktuelle Angebote: Politik-Talk, Podcast, Canva, Kommune & Corona, Schule & Kommune, Medienrecht, … u.v.a.m.

In Zusammenarbeit mit Dozentinnen und Dozenten unseres Netzwerkes hat Bildungsleiter Friedhelm Werner folgende Bildungsangebote erarbeitet, die jetzt auf zahlreiche Interessierte und damit auf eine gute Nachfrage warten. Laden Sie hier das komplette Angebot als PDF auf Ihren PC: BfK-Programm Mai bis Juli 2021_aktuell. Auf folgende Angebote und Themen möchten wir besonders hinweisen:

  • Die IT- und Medienseminare mit Jan Roth (19.05.2021: Arbeiten mit Canva, 16.06.2021 Podcast, 07.07.2021: Wie schreibe ich einen attraktiven Beitrag? Von der Pressemitteilung zum Post auf Social Media).
  • Das neue Gesprächsformat mit Karl-Ulrich Templ, stv. Direktor a. D. der Landeszentrale für politische BildungPolitik um Halb-Eins: 12.30 Uhr (Themen: Wie verändert Corona die politische Arbeit? Wie verändert Corona die Kommunalpolitik? Wie verändert Corona die Vereinsarbeit?) 15.06 – 17.06.2021 jeweils von 12.30 Uhr – 13.15 Uhr
  • Führung und Motivation im Ehrenamt: 26.06.2021, 9.30 Uhr – 16.30 Uhr mit Trainer Volkmar Henke
  • Kommunalpolitische Runde mit Ehrengast: Wie läuft Kommunalpolitik unter Corona? Was läuft gut? Was geht garnicht? 30.06.2021; Oberbürgermeister Thomas Sprißler, Mitmachstadt Herrenberg (angefragt).
  • Schule und Kommune mit Verwaltungsdirektorin a. D. Irmtraud Bock, Gemeindetag Baden-Württemberg; 03.07.2021 (was nicht nur Elternbeiträte interessiert, sondern was auch Gemeinderäte wissen sollten)
  • Was Sie als Vereinsverantwortliche/-r über Medienrecht wissen sollten: 06.07.2021, 18.30 Uhr – 20.00 Uhr mit der Stuttgarter Fachanwältin für Medienrecht, Stefanie Brum
  • Erfolgreiche Fraktionsarbeit; 14.07.2021, 18.00 Uhr – 21.00 Uhr mit der Frankfurter Kommunikationstrainerin und Journalistin Maria-Christina Nimmerfroh.

Nutzen Sie diese kostenfreien Angebote und melden Sie sich rasch an. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen nimmt der Leiter der Geschäftsstelle des Bildungswerkes für Kommunalpolitik Baden-Württemberg e. V. Herr Jürgen Brucker gerne entgegen. Email: juergen.brucker@bildungswerk-bw.de Haben Sie Anregungen für neue Kurse und Weiterbildungsangebote, dann nehmen Sie mit Bildungsleiter Friedhelm Werner Kontakt auf: friedhelm.werner@bildungswerk-bw.de oder mobil: 0171-6218878.

6. Mai 2021

Staatsrätin Gisela Erler wird von MP Winfried Kretschmann verabschiedet: 10 Jahre Politik des Gehörtwerdens – ein Erfolgsmodell!

Große Infrastrukturprojekte könnten in Zukunft nicht mehr umgesetzt werden, ohne die Bürger früh einzubinden. Das sei eine Lehre aus dem Konflikt um das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 gewesen. Das war ganz am Anfang der „Politik des Gehörtwerdens“ – wobei der Ministerpräsident schon 2015 nachschob: „Ich musste irgendwann sagen, dass die Politik des Gehörtwerdens nicht heißt, dass man erhört wird“. Am 5. Mai 2021 wurde in einer viruellen Veranstaltung10 Jahre Politik des Gehörtwerdens – Partizipation und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg“ Staatsrätin Gisela Erler von Ministerpräsident Kretschmann und vielen Gästen mit großem Lob und hoher Anerkennung gewürdigt und verabschiedet.

Die Veranstaltung moderierte der frühere Chef der Staatskanzlei und Kretschmann-Vertraute, Klaus-Peter Murawski. Als weitere Gäste waren Christina Tillmann und Dr. Robert Vehrkamp von der Bertelsmann-Stiftung zugeschaltet. Zwei weitere Highliphts der Veranstaltung waren die Vorstellung der einer neuen Studie zur öffentlichen Wahrnehmung von Beteiligungsformen in Baden-Württemberg von Prof. Dr. Frank Brettschneider und die Vorstellung eines Videos mit vielen guten Wünschen und Grüßen von Wegbegleitern und Akteuren an Frau Staatsrätin Gisela Erler. Einig waren sich alle Beteiligten bei folgenden Aussagen:

  1. Frau Staatsrätin Gisela Erler hat wirklich Großartiges in Sachen Bürgerbeteiligung geleistet. Ja, Sie hat „Reform gemacht“, eine neue Kultur der Beteiligung aufgebaut, vernetzt und etabliert.
  2. Die Politik des Gehörtwerdens ist ein Erfolgsmodell geworden und Baden-Württemberg hat mit seiner Beteiligungskultur einen Spitzenplatz in ganz Europa eingenommen.
  3. Die wissenschaftliche Begleitung der Bürgerbeteiligung hat mit dazu beigetragen, dass sie zu einem wahren „Exportschlager“ werden konnte.
  4. Der Filderdialog, die Allianz für Beteiligung, das Beteiligungsportal, die VwV Öffentlichkeitsbeteiligung, der Planungsleitfaden, die Demokratietour, das Bürgerforum Corona … und vieles andere mehr, sind Leistungen auf die Staatsrätin Gisela Erler lt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann wirklich „stolz“ sein kann.

Diesem Urteil schließen wir uns gerne an und sagen: Herzlichen Dank, liebe Frau Staatsrätin Gisela Erler, Sie haben Großartiges für die Bürgerbeteiligung geleistet. Ihr prägender Satz aus dem Jahr 2012 vor Studierenden der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen wird weiterhin Aufgabe und Motivation für unsere Arbeit sein:

Wenn sich Politik dem Einfluss und den Ideen aus der Bürgergesellschaft öffnet, dann erhöht das auch die Chancen auf gute politische Ergebnisse und trägt zu einer spürbaren Qualitätsverbesserung der Politik bei.

 

 
 
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