2. Januar 2016

Schwerpunkte des Programmjahres 2016

Die im Landtag von Baden-Württemberg vertretenen Fraktionen haben auch im Jahr 2016 dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Baden-Württemberg e. V. Haushaltsmittel für die politische Weiterbildung zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe wir Ihnen wiederum ein interessantes Programm anbieten können. Im Namen unseres Vorsitzenden des Bildungswerkes, Herrn RA Dietmar Parchem, sagen wir an dieser Stelle: Herzlichen Dank!

Folgende Schwerpunkte setzen wir mit dem neuen Programm 2016:

1. „… und es kamen Menschen“ – Integration – die Hauptaufgabe in den Städten und Gemeinden! Wir suchen nach Lösungen, wir diskutieren über neue, phantasievolle Lösungen, … wir empfehlen Lösungsansätze, wir teilen Ideen, Erfahrungen … und wir werden besser, …

2. Wir werden „langsam weniger – schneller älter – und rasant bunter – wir bleiben dran an der Dauerbaustelle:  Demografischer Wandel in unserem Städten und Gemeinden. Welche Konsequenzen hat dieser Wandel für unsere Städte und Gemeinden?

3. Vom demografischen Wandel kommen wir zum demokratischen Wandel!
Bürgerschaftliches Engagement, Bürgerbeteiligung, mehr Elemente der direkten Demokratie, neue, geänderte Vorschriften in der Gemeindeordnung, Absenkung der Quoren, … welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf unsere Kommunalpolitik? Wie gehen die gewählten Vertreterinnen und Vertreter damit um?

4. Die Doppik kommt – langsam aber sicher! Für Städte und für Landkreise! 2016 – 2017 – 2018 – 2020!
Wer jetzt beginnt – ist klar im Vorteil und hat ausreichend Zeit, … für die Vermögenserfassung, Vermögensbewertung, die Bilanz, das Verstehen des neuen doppischen Systems, …

Falls Sie Fragen oder Anregungen zum Bildungsprogramm 2016 haben, wenden Sie sich bitte an den Bildungsleiter, BM a. D. Friedhelm Werner oder an unsere Geschäftsstelle. Wichtigste Voraussetzung für die Durchführung von Veranstaltungen – gerne auch vor Ort – des Bildungswerkes ist. die „Teilnahmemöglichkeit für alle Interessierte“. Unsere Veranstaltungen werden öffentlich in der Presse bekannt gemacht und sind – bis auf mehrtägige Veranstaltungen – in der Regel kostenfrei. Wir stellen den Referenten oder die Referentin und übernehmen das Honorar samt Fahrtkosten und Sie als Veranstalter stellen dem Bildungswerk den Veranstaltungsraum kostenfrei – mit Leinwand und sofern vorhanden einem Beamer – zur Verfügung.

1. „… und es kamen Menschen“ – Integration – eine Hauptaufgabe in den Städten und Gemeinden!

„Integration findet ganz wesentlich vor Ort statt. Sie wird im alltäglichen Miteinander gelebt: In den Kindergärten und Schulen, in den Vereinen und am Arbeitsplatz, in den Kreisen, Städten und Gemeinden unseres Landes…“, so können wir es auf den Seiten des Integrationsministeriums Baden-Württemberg nachlesen. Wir vom Bildungswerk für Kommunalpolitik Baden-Württemberg sehen die Herausforderungen vor denen die Gemeinderäte stehen und möchten mit dem Austausch und der Diskussion über gute, bereits umgesetzten Ideen für gelingende Integration anregen, „mehr“ zu tun oder „neue Ideen“ einfach auch vor Ort auszuprobieren.

2. Langsam werden wir „weniger“ – schneller werden wir „älter“ – und rasant werden wir „BUNTER“ – wir bleiben dran an der Dauerbaustelle – aber bedingt durch den Flüchtlingszustrom – mit dem Schwerpunkt: BUNTER! Migration und Integration ist Hauptaufgabe Nr. 1 in den Kommunen. Dort trifft die Theorie „Wir schaffen das“ – auf die Wirklichkeit und damit auf die Realität.

Der Flüchtlingszustrom oder die Flüchtlingskrise stellen die Landkreise, Städte und Gemeinden vor eine ganz besondere Herausforderung: Die Jahrhundertaufgabe heißt: Gelingende Integration! Welche Möglichkeiten, welche erfolgversprechenden Konzepte gibt es? Wo können und wo müssen wir noch lernen? Wir erhält man sich das hohe ehrenamtliche Potenzial in den Städten und Gemeinden? Wie finden wir zu einer noch besseren Anerkennungskultur in diesem besonders wichtigen Bereich?  In bewährter Weise arbeitet in diesem Bereich das Bildungswerk eng mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zusammen.

3. Vom demografischen Wandel kommen wir zum demokratischen Wandel! Wir sind schon mittendrin!

Die Allianz für Beteiligung formuliert den Themenkomplex zutreffend so: „Wir interessieren uns für die Themen Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft und möchten beides in unserem Bundesland stärken. Unter Bürgerbeteiligung verstehen wir dabei mehr als ehrenamtliches Engagement: Wir wollen einen Dialog über Themen des staatlichen Handelns initiieren und führen. Unser Anliegen ist es, in Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass gesellschaftliche Herausforderungen mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern besser gemeistert werden können„. Darum geht es.

4. Die Doppik kommt – langsam aber sicher! Für Städte und für Landkreise!

Mit Einführungs- und Vertiefungsseminaren möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dass allen Anhängern der bisherigen Kameralistik auch die Doppik immer vertrauter wird. Die Umstellungsfrist läuft ab und das Jahr 2020 kommt immer näher. Unsere Dozentinnen und Dozenten führen Sie in verständlichen Seminaren – gerne vor Ort – in folgende Themen- und Fragestellungen ein:

– Veränderungen von der Kameralistik zur Doppik
– 3 Rechnungen: Finanzrechnung, Ergebnisrechnung, Vermögensrechnung (Bilanz)
– Produkthaushalt – oder Gliederung nach Organisation?
– Bildung von Teilhaushalten – Aufbau und Systematik
– Bilanzstruktur – und Vermögensbewertung
– „Doppische“ Kennzahlen zur Beurteilung eines Landkreishaushaltes/Stadthaushalts

Hinweis: Das Beitragsfoto nutzen wir mit freundlicher Genehmigung von Werner Tiki Küstenmacher. Wir empfehlen Ihnen seine Website: www.simplify.de

 


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