1. Februar 2019

Neu: Die bürgerfreundliche, digitale Gemeinde – Dienstleisteungen digital bereitstellen

Digitalisierung – so heißt eine der größten Herausforderungen für die Städte und Gemeinden, denen wir uns zu stellen haben. Doch wie gehen die Kommunen mit dem Thema „Digitalisierung“ um? Ist das nur eine Thema für die großen Städte? Wie geht Digitalisierung mit Bürgerfreundlichkeit einher? Passt das überhaupt zusammen? Mit solchen Fragestellungen befasst sich unser neues Seminarangebot:

Bürgerfreundliche digitale Gemeinde – Dienstleistungen digital bereitstellen

Digitalisierung hat Auswirkungen auf „alles“. Begriffe wie Industrie 4.0, E-Government usw. stehen dabei für eine „digitale Revolution“, die auch vor der öffentlichen Verwaltung nicht Halt macht. Um unsere Wirtschaft auch zukünftig wettbewerbsfähig zu halten, sind große Kraftanstrengungen nötig, denn rein technisch betrachtet liegt die Bundesrepublik Deutschland aktuell auf dem Gebiet der Glasfaserversorgung gerade einmal auf dem Rang eines Entwicklungslandes. Sowohl für die Kommunen im Verdichtungsraum zeichnen sich in naher Zukunft große Veränderungen ab, die den ländlichen Raum vor noch größere Herausforderungen stellen werden. Das Seminar soll am Beispiel einer Kommune aus dem ländlichen Raum aufzeigen, welche Potentiale bereits heute ausgeschöpft werden können, wenn im Zusammenspiel von Fördermodalitäten, Kreativität und Innovationskraft gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.

Referent ist Bürgermeister Maximilian Friedrich aus Berglen im Rems-Murr-Kreis. Bereits mit 22 Jahren und 3 Monaten war er jüngstes Mitglied im Gemeinderat von Auenwald. Mitte 2012 wurde er zum Bürgermeister von Berglen gewählt und war mit 25 Jahren jüngster Bürgermeister Deutschlands. Seit 2014 ist er zudem Vorsitzender der Freien Wähler im Kreistag des Rems-Murr-Kreises. Er hat eine große Affinität zu den neuen Medien und versteht es ausgezeichnet mit ihnen „gut“ Kommunalpolitik zu kommunizieren. Sein Ziel ist es, möglichst viele Dienstleistungen der öffentlichen Hand attraktiv und benutzerfreundlich anzubieten. Für die Erstellung der Digitalisierungsstrategie hat die Gemeinde im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs „Digitale Zukunftskommune@bw“ des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von rund 32.000 Euro erhalten. Mit dem Zuschuss soll der Zugang zu Verwaltungsleistungen für die Bürger vereinfacht und anhand von digitalen Medien transparenter zu werden. Außerdem soll der digitale Fortschritt in der täglichen Arbeit genutzt werden, um Verwaltung einfacher zu gestalten

 


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