20. Januar 2017

Programm 2017 II: Den demografischen Wandel gestalten, strategische Kommunalentwicklung und weitere Angebote 2017

Weitere Schwerpunkte des Programm 2017 werden die Bereiche Demografie und strategische Kommunalentwicklung einnehmen. Aber wir bleiben auch bei den Dauerbrennern, die nach dem Motto „gern gehört – und vielfach nachgefragt“ zum festen Bestandteil unseres Bildungsprogramms gehören, wie z.B. Einführung der Doppik – was kommt auf uns zu? Informations- und diskussionsveranstaltung zu den Vor- und Nachteilen der unechten Teilortswahl. Abschaffen oder beibehalten – das ist hier die Frage! Natürlich werden wir auch ein Gestaltungsseminar für Homepages mittels WordPress anbieten und unseren Mitgliedern „Tools“ und Anregungen für ihren politischen Alltag zur Verfügung stellen (Zeit- und Sitzujngsmanagement, Mitgliedermanagement, wie gewinne ich Nachwuchs für meinen Verein, wie motiviere ich meine Vereinsmitglieder, …).

Den demografischen Wandel gestalten: Integration – fördern und fordern – ohne das geht es nicht
Der demografische Wandel (weniger, älter, bunter) bleibt ganz oben auf unserer Themen- und Vortragsliste. Das Miteinander von „Jung und Alt“ sollte nach unserer Auffassung noch stärker gefördert werden. Innovative Wohnbezirke haben in unserem Land schon erste erstaulich positive Wirkungen hervorgerufen. Wir werden uns im Jahr 2017 auch weiter mit dem Thema „Integration“ – was jetzt Not tut, befassen. Diese Jahrhundertaufgabe bleibt eine Daueraufgabe und Chefsache in den Städten und Gemeinden. Welche Ansätze haben sich bewährt? Wo müssen wir nachsteuern? Wo könnte man noch mehr tun und welche Herausforderungen stehen uns in den Jahren 2017 ff. u.a. mit dem Familiennachzug ins Haus? Haben sich die staatlich geförderten und kommunal geforderten Integrationsmanager als „Dreh- und Angelpunkt“ in der Kommune bewährt? Mit diesem Fragen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, vor Ort diskutieren, weiter nach tragfähigen Lösungen suchen.

Strategische Kommunalentwicklung in den Blick nehmen
Stärken und Schwächen definieren – Entwicklungsziele festlegen – Prioritäten setzen und Maßnahmen zur Zielerreichung beschließen und umsetzen. Im Jahr 2017 möchten wir unseren Interessierten und Freunden die strategische Kommunalentwicklung näher bringen. Viele Städte und Gemeinden haben mit GEKs (Gemeindeentwicklungskonzepten) schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Viele Aufgaben und wenig finanzielle Mittel – das fordert viele Gemeinderäte in besonderer Weise. Geht man hier strategisch vor und erarbeitet einen sogenannten roten Faden der Kommune, erübrigen sich oft viele aufwändige und kraftraubende Einzeldiskussionen. Angesicht der Bevorstehenden Umstellung auf die Doppik sehen wir in dieser strategischen Kommunalentwicklung ein Instrument dafür, die großen Ziele in den Blick zu bekommen  und sich nicht im „klein – klein“ der politschen Auseinandersetzung zu verlieren.


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