6. März 2015

BM Klaus Warthon: „Auf zu neuen Ufern“ – mit Mut ans Werk der Umstellung.

Ein Erlebnisbericht einer dem Bildungswerk bekannten Teilnehmerin vom 02. März 2015:

„Am Montagabend um 20.00 Uhr hieß es im Gasthaus Sonne in Ehingen für alle Beteiligten „auf zu neuen Ufern!“. Eingeladen durch das Bildungswerk für Kommunalpolitik Baden-Württemberg, beschäftigten sich neben einigen Gemeinderäten auch weitere Interessenten aus den umliegenden Orten mit dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht (NKHR), das in nächster Zukunft auch die Kämmerei der Stadt Ehingen betreffen wird.

Klaus Warthon, Lehrbeauftragter für Kommunales Wirtschaftsrecht und Bürgermeister der Gemeinde Benningen, gab neben den wichtigsten Eckpunkten und Vorteilen des doppischen Systems auch Informationen über den Haushaltsplan und Haushaltsausgleich, sowie Aufbau und Gliederungsmöglichkeiten der Teilhaushalte weiter. Im Verlauf der Präsentation ergaben sich  immer wieder Fragen, die vom Referenten fachkundig und ausführlich beantwortet wurden. Abgeschlossen wurde der Vortrag über das „neue Ufer“ NKHR durch eine Übersicht, welche das kamerale System allgemein mit der doppischen Buchführung vergleicht.

Hier eine kleine Kostprobe: 
§ 78 GemO alt ff.  sprechen von Einnahmen und Ausgaben.
§ 78 GemO neu ff. sprechen von Erträgen, Einzahlungen und Aufwendungen, Auszahlungen.
§ 1 GemHVO alt spricht von einem Verwaltungs- und Vermögenshaushalt.
§ 1 GemHVO neu spricht von einem Ergebnis- und einem Finanzhaushalt.

Dieser durchaus gesellige Abend mit nicht unbedingt leichter Kost neigte sich gegen 22:30 Uhr dem Ende und hinterließ neben wertvollen ersten Erkenntnissen unter anderem auch ein Gespür dafür, was in naher Zukunft auf viele Städte und Gemeinden noch zukommen wird. Aber keine Angst: Nach zwei oder drei doppischen Haushalten sei einem auch dieses neue NKHR bestens vertraut – meinte zumindest der Referent des Abends“.


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